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Der Cup geht nach Berlin
Datum: 30.04.18   Verfasser: Karsten Rathje

Tischtennis: BSC holt Kreisvorgabepokal nach Krimi in Schmalensee

Schmalensee. Knapper geht’s nicht: Der Berliner SC ist diesjähriger Gewinner des Vorgabepokals des Kreistischtennisverbandes – nachdem er beim SV Schmalensee II 5:5 gespielt hatte. „Ein Elfmeterschießen gibt es im Tischtennis nicht“, sagte KTTV-Sportwart Karsten Rathje, als er den Finalgastgebern zum 2. Platz gratulierte, und verwies auf das Reglement.

Das sieht vor, dass bei Spiel- und Satzgleichheit – danach stand es 19:19 – die Punkte vorgebende Mannschaft gewinnt. Und das war der BSC. Mit einem jeweiligen Vorsprung von drei Zählern waren die in der 5. Kreisklasse beheimateten Schmalenseer in eigener Halle gegen den Drittklassisten in jeden Satz gegangen. „Das hatten wir tatsächlich noch nicht“, räumte Rathje ein, als er den Cup an Philip Schramm, Florian Baer, Stefan Koscielny, Carsten Bohnensack und den im Doppel zum Einsatz gekommenen Lutz Graak überreichte.

„Wir hatten eher die Schmalenseer als Favoriten gesehen, räumte Kapitän Philip Schramm ein. „Sie hatten schließlich höherklassige Gegner aus dem Wettbewerb geworfen.“ Darunter den Vorjahressieger BSV Kisdorf. Zu verschenken hatten die Berliner aber auch nichts. Nach den Eingangsdoppeln stand es 1:1. Olaf Suhr und Marco Stein hatten für Schmalensee 3:0 gegen Bohnensack/Graak gewonnen, Berlins Baer/Koscielny wiederum 3:0 gegen Christopher Brust und Angelika Struve-Stein.

Die Schlüsselbegegnung in den Einzeln, mittlerweile stand es 4:3 für die Hausherren, war die zwischen Marco Stein und Stefan Koscielny. Der Schmalenseer lag nach Sätzen mit 2:1 in Front, Koscielny glich aus. Im Entscheidungssatz enteilte Stein auf 7:3, wurde aber wieder abgefangen. Am Nebentisch lag seine Mutter, Angelika Struve-Stein, zu diesem Zeitpunkt im Schlusseinzel nach Sätzen mit 0:2 gegen Carsten Bohnensack hinten. Ein Sieg Steins, und der SVS hätte die Trophäe nach 2009 zum zweiten Mal sicher gehabt. Alle Anwesenden, inklusive Bohnensack und Struve-Stein, verfolgten das Match.

Beim 9:8 und 10:8 hatte es Stein in der Hand. Aber wieder kam Koscielny zurück. Es ging über 14:14, ehe der Berliner zwei Punkte landete. Das Spiel war entschieden – nicht aber das Finale. Einen Satz hätte nun Angelika Struve-Stein Bohnensack abnehmen müssen. Aber der vollstreckte eiskalt zum 3:0 und damit zum Triumph des BSC. „Das war ein echter Krimi, eine tolle Werbung für den Kreisvorgabepokal“, strahlte Karsten Rathje. dlf


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